Medien selber machen: Die Philosophie

Foto vom Seminar Die geniale CD der Schulband, der langweilige Unterrichtsstil des Englisch-Lehrers, die zwar grundsätzlich notwendigen, aber doch ungerechten Neuerungen im Sozialsystem – Jugendliche haben Meinung. Schüler- und Jugendzeitungen sind ideal, um sich in den gesellschaftlichen Diskussions- und Meinungsbildungsprozess einzumischen und demokratische Spielregeln zu erlernen.

„Medien selber machen“ befähigt junge Menschen, sich an der Entscheidungsfindung zu beteiligen. Die TeilnehmerInnen erfahren, wie sie ihre persönliche Ansicht anderen mitteilen – und wie sie sie zurückhalten, rein objektiv berichten und die Bewertung ihren LeserInnen überlassen.

„Medien selber machen“ vermittelt das notwendige „Handwerkszeug“ ebenso wie die gesellschaftlichen Zusammenhänge. „Medien selber machen“ will aus medieninteressierten Jugendlichen fähige und kritisch nachdenkende Jugendmedienredakteure machen. Dabei sollen die TeilnehmerInnen nicht eine bestimmte Meinung vertreten – sie sollen (innerhalb des demokratischen Spektrums) nur überhaupt eine eigene Meinung haben.

„Medien selber machen“ legt einen klaren Schwerpunkt auf den Print-Bereich. Denn eine gedruckte Jugendzeitung dürfte in den meisten Fällen das beste und am ehesten zu realisierende Medium für Jugendliche sein. Wer sich vor den damit verbundenen technischen Konsequenzen nicht scheut, findet in der Seminarreihe „Medien selber machen“ aber auch Hilfen für andere Medien.

Medienmachen lernt sich am besten mit Selbermachen. Daher legt „Medien selber machen“ großen Wert darauf, dass die TeilnehmerInnen möglichst viel selbst schreiben, redigieren, ausprobieren. Wichtig ist dabei, dass das eigene Werk auch bewertet und (konstruktiv) kritisiert wird und verbessert werden kann. Die Seminare der Reihe „Medien selber machen“ arbeiten daher mit einer ungewöhnlich niedrigen Zahl TeilnehmerInnen pro TeamerIn.